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Added Value Der kommunizierbare Mehrwert einer Leistung; kann auch ein immaterieller Wert sein.
Ad-Management Oberbegriff für die softwaregestützte Verwaltung der Online-Werbung, besonders der Banner. Ad-Management-Software kostet zwischen 100 und 100.000 CHF.
Ad-Server Server, der die Banner von Werbekunden speichert und verwaltet: Ein Ad-Server überträgt die Banner dann auf eine vom Kunden gebuchte Webseite, wenn die betreffende Seite vom Nutzer aufgerufen wird.
ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) Technologie zur schnellen Datenübermittlung. Asymmetrisch daran ist das Prinzip: Zum Downstream steht immer eine größere Bandbreite bereit als zum Upstream. Derzeit liegt die maximale Empfangsrate bei 9 Megabits pro Sekunde, die maximale Versandrate bei 768 Kilobits pro Sekunde.
Ad-Views AdViews geben an, wie oft eine interaktive Werbemassnahme (z.B. Banner) gezeigt (=gesehen) wurde.
After Sales Service Der After-Sales Service beschreibt alle Dienstleistungen, z.B. Wartung, Kundenhotline, Evaluierungen etc. , die dem Kunden nach dem Kauf eines Produktes bzw. einer Dienstleistung zur Verfügung gestellt werden.
Akkreditierung Die Bestätigung durch eine unabhängige Prüfstelle, dass die Certificate Policy (Policies) und das Certificate Practice Statement eines Zertifizierungsdiensteanbieters sowie deren Umsetzung klar definierten Anforderungen Dritter erfüllen. Beispielsweise wird ein Zertifizierungsdiensteanbieter für die Ausstellung von qualifizierten Zertifikaten und der Bereitstellung eines sicheren Signaturverfahrens von der staatlichen Aufsichtsstelle überprüft und akkreditiert.
Animiert Programme wie Java oder Shockwave bringen im wahrsten Sinne des Wortes Bewegung in die statischen Dokumente einer Website.
ASP (Application Service Provider) Mieten statt kaufen. Immer mehr Anbieter preisen ihre Software (Büroanwendungen, Betriebssysteme, Grafikprogramme usw.) zur Miete übers Internet an. Der ASP-Kunde muss keine Lizenz mehr erwerben und das Programm einzeln auf seinem Rechner installieren – wenn er die Software nutzen will, greift er über das Internet auf den ASP-Server zu, auf dem sie sich befindet. Dabei werden nur die Ein- und Ausgabe-Informationen übertragen. Der Kunde bezahlt für die tatsächliche Nutzungsdauer und den Umfang der genutzten Software. Er verfügt stets über die neueste Version.
Asymmetrische Verschlüsselung Verschlüsselungs-/Signaturverfahren, bei dem die für Ver- und Entschlüsselung verwendeten Schlüssel nicht identisch sind. Der Public Key des Empfängers dient dem Absender zum Verschlüsseln, der dazugehörige Private Key dient dem Empfänger zum Entschlüsseln.
Authentisierung Nachweis der Identität auf Grund von Merkmalen, welche die Person unverwechselbar charakterisieren. Auch als Authentifizierung bezeichnet.
Authentizität Sicherstellung, dass ein Benutzer auch derjenige ist, für den er sich ausgibt.
B2B (Business-to-Business) Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen. Marktforscher prognostizieren, dass in den kommenden Jahren bis zu 90 Prozent der Umsätze innerhalb des E-Business auf den B2B-Bereich entfallen werden. Unterschied: B2C.
B2C (Business-to-Consumer) Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden.
Backbone Ein Leitungsnetz mit sehr hoher Kapazität, das eine zentrale Rolle ("Rückgrat") in einem Netzwerk spielt.
Bandbreite Bezeichnet die Übertragungsleistung eines Leitungssystems und wird in Bit/s (bps), bzw. in MBit /s angegeben. Sollte die anfallende Datenmenge die Leistungsgrenzen überschreiten, wird die Kommunikation entweder sehr langsam oder bricht gänzlich ab. Eine A4-Seite Text verbraucht ca. 16 kBit, für Vollbildschirm-Video werden 10 Mbps benötigt. In MHz gemessener Indikator für die Anzahl der Bildpunkte, die pro Sekunde dargestellt werden. Je höher die Bandbreite, desto besser ist die Abbildungsleistung des Monitors.
Banner Werbefläche in einer Online-Publikation. Es gibt statische Banner mit unbewegten 2D-Grafiken und animierte Banner mit GIF, interaktive Banner sind mit einem Link meist zur Website des Werbetreibenden versehen.
Benutzeroberfläche Bildschirmdarstellung eines Programms. Standard ist die grafische Benutzeroberfläche mit Menüs, Icons und Dialogfeldern.
Beta-Version Noch mehr Fehler hat nur die Alpha-Version einer Software. Der Hersteller unterzieht die Beta-Version dem Praxistest durch ausgewählte Personen oder gar den Endkunden – die Beta-Tester, die die Bugs aufspüren. Auf die Beta-Version folgt in der Regel ein Release und schließlich die Final Version.
Betriebssystem Grundlegendes Steuerungsprogramm eines Computers. Die wichtigsten Betriebssysteme sind DOS, Mac OS, OS/2, Unix und Windows.
Bit - Binary DigIT Binäre Ziffer, kleinste Informationseinheit in der Computertechnik. Die Daten, die ein Computer verarbeitet, bestehen alle aus Bits. Ein Bit kann lediglich die Werte 0 und 1 annehmen, was den grundlegenden Zuständen eines (Strom-) Schalters entspricht: 0 für Aus, 1 für Ein. Acht Bits werden zu einem Byte zusammengefasst.
Bluetooth Standard zur drahtlosen Kommunikation zwischen Endgeräten. Funktioniert bis zu einer Entfernung von 10 Metern und soll den Kabelsalat zwischen Rechnern, Telefonen und Peripheriegeräten beseitigen.
Bookmark (Lesezeichen) Wichtiger Bestandteil eines Browsers, mit dem Internet-Adressen in einer Datei gespeichert und so immer wieder aufgerufen werden können.
Bps - Bits per Second Masseinheit für die Transferrate einer Datenleitung. Sie gibt an, wie viele Bits in jeder Sekunde übertragen werden, einschliesslich aller Steuer-Befehle (brutto). Ein Modem mit 14.400 bps überträgt üblicherweise bei jedem Datenbyte 8 Bits+Startbis+Stopbit = 10 Bits. Die Netto-Transferrate beträgt dann 14.400 bps / 10 bit/char = 1.440 cps.
Browser Client-Programm (also Software) im World Wide Web zur Navigation und zur grafischen Darstellung von Internet-Resourcen. Browser-Marken sind unter anderem Hot Java, Microsoft Internet Explorer, Mosaic, Netscape Communicator und Opera.
Brute Force Angriff Bei diesem Angriff werden alle möglichen Schlüssel auf eine verschlüsselte Information angewendet. Eine sichere Verschlüsselung zeichnet sich dadurch aus, dass eine solche Angriffsvariante nicht ökonomisch betrieben werden kann, weil die Zahl möglicher Schlüssel zu hoch ist, um eine zeitnahe Entschlüsselung zu gewährleisten.
Bug Programmfehler. 1945 hat angeblich eine Wanze (engl.: bug) beinahe einen IBM-Computer zerstört, was offensichtlich prägend für die Fachsprache wurde.
Bundling Die Zusammenstellung eines Leistungspaketes aus Einzelleistungen. Dabei kann es unter anderem zu Bündelung von Preis, Produkten oder Services kommen.
Byte Informationseinheit, die aus 8 Bits besteht und daher 2^8=256 Werte annehmen kann.
Call Center Das Call Center stellt als interner oder externer Dienstleister unter einer zentralen Telefonnummer Hotline-, Helpdesk- oder andere Serviceleistungen wie z.B. Bestell- oder Beschwerdeannahmen zur Verfügung.
CAS (Computer Aided Selling) Computer Aided Selling umfasst Instrumente und Verfahren, zur computergestützten Förderung des Vertriebs von Produkten und Dienstleistungen.
CBT (Computer Based Training) Computer Based Training (CBT) beschreibt einen Lernprozess, der mit Hilfe von modernen Kommunikationssystemen wie z.B. CD-ROM oder Internet durchgeführt wird. Diese Systeme sind dabei in der Lage, dem Anwender entsprechende Rückmeldungen auf Eingaben seinerseits zu geben.
Certification Authoritiy (CA) Zentrale und unabhängige Stelle, die digitale Zertifikate herausgibt und verwaltet. Die Verwaltung der digitalen Zertifikate geschieht meistens auf Basis des X.509 Standard.
CGI - Common Gateway Interface Standard-Mechanismus zur Erweiterung der Web-Server-Funktionalität durch die Ausführung eines Programms oder Skriptes auf dem Web-Server als Reaktion auf eine Web-Browser-Anfrage. CGI wird gewöhnlich für die Auswertung von Formularen benutzt, wobei der Browser den Inhalt des Formulars an den Server sendet, der die Daten mit Hilfe einer Datenbank auswertet und eine Ergebnisseite im HTML-Format zurückschickt.
Chat (Plaudern, schnattern) Live-Online-Kommunikation mittels Tastatur zwischen mindestens zwei Teilnehmern.
Client Programm, das Daten oder Dienste vom Server (in der Regel auf einem anderen Rechner) fordert. Jedes Clientprogramm funktioniert mit einer oder mehreren Arten von Serverprogrammen, und jeder Server erfordert eine spezielle Art von Client.
Client/Server Vorgang, der die Interaktion zwischen Client und Server betrifft. Ein Client ruft eine Dienstleistung ab, die der Server bereitstellt.
Community Eine Interessengruppe/Gemeinschaft, die sich untereinander austauscht und somit ein „Wir-Gefühl“ entwickelt. Sie kann sich unter Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern oder Mitbewerbern bilden. Im Internet stehen solchen Communities wertvolle Kommunikationsmittel zur Verfügung.
CMS Content-Management-System Wer viele Inhalte ins Netz stellen will, braucht ein System, das den Content managt. Die Systeme verwalten digitale Daten jeglicher Couleur, also z. B. Web-Content, SMS, Teletext und Videos. Medienhäuser nutzen Content-Management-Systeme, um Inhalte nur einmal zu erstellen, aber auf mehreren Medien ausgeben zu können. Oft auf der Basis von XML. Content Management Systeme gibt’s als einfach HTML-Produkte, als spezialisiertes Tool (Kosten: 20'000 – 200'000 CHF), bis hin zu weitreichenden Gesamtsystemen (um 1 Mio. CHF). Zu den bekanntesten Anbietern gehören: Obtree und Day, (zwei Produkte aus der Schweiz), sowie Interwoven, RedDot, Vignette usw.
Content-Syndication Mehrfachverwertung von Internet-Inhalten. Mögliche Erlösquelle für Site-Betreiber neben Online-Werbung, E-Commerce und der Bezahlung von Inhalten durch die User.
Cookie (Keks) Browserspezifische digitale Kennung, die auf der Festplatte des Nutzers gespeichert wird. Cookies identifizieren nicht die Personen, sondern die Browser, mit denen auf ein Internet-Angebot zugegriffen wird. Marketern gibt ein Cookie z. B. Aufschluss darüber, wie lange ein User auf der Site war und welche Sprünge er innerhalb der Site gemacht hat. Browser lassen sich so konfigurieren, dass Cookies von Fall zu Fall oder generell abgelehnt werden können. Manche Anbieter von Websites verwehren dem User dann allerdings den Zugang zu ihrem Auftritt.
CRM (Customer Relationship Management) Oberbegriff für alle Massnahmen zur Kundengewinnung und -pflege. Ziel ist die individuelle Betreuung des Kunden. Customer Relationship Management-Systeme (CRM-Systeme) stellen den Kunden in den Mittelpunkt sämtlicher Unternehmensaktivitäten. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der darauf abzielt, alle Unternehmensbereiche miteinander zu verknüpfen, um den Zugriff auf aktuelle Kundendaten aus jedem Teilbereich der Unternehmung zu ermöglichen. Die meisten CRM-Systeme verfügen über eine Vielzahl von Funktionen, die meist nur zu einem kleinen Teil von Unternehmen genutzt werden. - Dabei kann man sich im Hinblick auf die Kategorisierung der Funktionen an folgenden drei Bereichen orientieren: - a) Die Vertriebsautomation enthält neben aktuellen Kundendaten auch Möglichkeiten, auf die Steuerung des Vetriebes durch Setzung von Prioritäten und die Bereitstellung von Reports einzuwirken. - b) Die Marketingautomation konzentriert sich auf alle Themen, die im Bezug zum Marketing stehen. Darunter kann z.B. die Planung von Werbemassnahmen oder die Analyse von Kundensegmenten fallen. - c) Die Serviceautomation bietet verschiedene unterstützende Funktionen, z.B. die Hilfe bei der Bearbeitung von Kundenanfragen.
Cross Media Nach einmaliger digitaler Erfassung von Daten (Texte, Bilder, Logos ...) können diese für unterschiedlichste Medien (Print, Internet, CD-ROM ..) genutzt werden.
Database-Marketing Das Konzept des Database Marketing ermöglicht die differenzierte Marktbearbeitung auf Basis von Marktforschungsdaten. In einer Kundendatenbank werden Adressen und Informationen von bereits registrierten bzw. potentiellen Kunden erfasst, welche eine Grundlage für die direkte, individuelle Kontaktaufnahme mit dem Kunden bzw. für das Beziehungsmanagement darstellt.
Data-Mining Eine Voraussetzung für das Direktmarketing: die Aufbereitung und Auswertung von Daten, die Nutzer hinterlassen haben. Data Mining beschreibt die multidimensionale Auswertung von Daten. Dazu findet oft die OLAP (online analytical processing) - Technik Anwendung. Mit dem Verkauf dieser Daten werden Erlöse erzielt.
Data-Warehouse Ein Data Warehouse ist ein umfassendes Konzept zur Entscheidungsunterstützung von Mitarbeitern aller Bereiche und Ebenen. Kern ist eine integrierte Datenbank mit entscheidungsrelevanten Informationen, die aus den operativen Datenbanken und externen Quellen bedarfsgerecht destilliert werden. Der direkte Zugriff wird den Endbenutzern durch einen Informationskatalog (Metadatenbank) erleichtert, der über die Inhalte, Formate und Auswertungsmöglichkeiten des Data Warehouse Auskunft gibt. Eine dritte wesentliche Komponente sind die Softwarewewrkzeuge und Anwendungsprogramme, mit denen die Daten des Warehouse abgefragt, transformiert, analysiert und präsentiert werden können.
Digitale Signatur Die digitale Signatur stellt sicher, dass der Absender einer Nachricht auch tatsächlich der Verfasser ist. Sie wird angebracht, in dem eine Prüfsumme der Nachricht mit dem Private Key des Absenders verschlüsselt wird. Der Empfänger muss den Public Key des Absenders kennen, um die Signatur überprüfen zu können. Digitale Signaturen garantieren auch, dass die Nachricht unterwegs nicht verändert wird.
Domainname Name, der eindeutig eine Internet-Site identifiziert. Domainnamen bestehen immer aus 2 oder mehr Teilen, getrennt durch Punkte.
Dotcom Bezeichnung für eine Firma, die ihre Geschäfte hauptsächlich via Internet abwickelt. Amazon z. B. ist ein Dotcom-Unternehmen.
E-Commerce Electronic Commerce ist eine Teilmenge des E-Business und bezeichnet den Handel mit gewerblichen oder privaten Kunden via Internet. Unmittelbar übers Netz schicken lassen sich alle digitalen Produkte wie Software. Prinzipiell lassen sich aber alle Waren per Internet handeln. Bei Verbrauchern besonders beliebt sind Online-Auktionen.
E-CRM (Electronic Customer Relationship Management Ein neuer Begriff aus der "E-Serie", durch den ein internetbasiertes CRM bezeichnet werden soll. Einige kleine Anbieter haben sich auf eCRM-Systeme spezialisiert, während die Big Players wie Siebel oder PeopleSoft ihre CRM-Systeme um eCRM-Fähigkeiten erweitern. Alternativ dazu wird die Bezeichnung eCRM auch für die Anwendung von CRM auf Internetkanäle, z.B. E-Commerce oder webbasierte Call Center benutzt. In diesem Fall wäre eCRM nicht mehr als "CRM für E-Commerce". Diese Interpretation erscheint jedoch redundant, da im Sinne des kollaborativen CRM-Ansatzes CRM ohnehin alle Kundenkontakt-Kanäle umfassen soll. Gelegentlich wird eCRM auch als Extended CRM gelesen.
EDI (Electronic Data Interchange) Sammelbezeichnung für den Datenaustausch in elektronischer Form. Dieser Austausch (etwa von Bestellungen oder Rechnungen) kann zwischen Systemen aus verschiedenen oder innerhalb eines Unternehmens auf Basis eines vereinbarten Protokolls passieren.
EESSI European Electronic Signature Standardization Initiative. EESSI ist eine Initiative, die sich mit der europaweiten Standardisierung der elektronischen Signatur beschäftigt.
Elektronischer Katalog Ein Elektronischer Katalog ist die einfache Version eines Konfigurationssystem: Während in diesem mehrere Bedingungen gleichzeitig erfüllt werden können, bietet der Elektronische Katalog nur die Möglichkeit von einfacher Bausteinverknüpfung.
Elliptic Curve Cryptography Elliptische Kurven werden zwar seit geraumer Zeit in der Mathematik studiert, finden aber erst seit kurzem eine Anwendung in der Public-Key-Kryptographie. Als Verfahren der Verschlüsselung sind sie insbesondere für Mobilgeräte geeignet, weil sie wesentliche kürzere Schlüssel und damit weniger Speicher benötigen. Ein 160 Bit langer ECC-Schlüssel bietet beispielsweise eine vergleichbare Sicherheit wie ein 1024 Bit langer RSA-Schlüssel.
E-Mail (Electronic Mail) Elektronische Post. Per E-Mail lassen sich Nachrichten, aber etwa auch Bild- und Textdateien sehr schnell übermitteln. E-Mail ist einer der beliebtesten Dienste im Internet.
Encryption Unter Verschlüsselung versteht man den Vorgang, eine verständliche Nachricht (Klartext) unter Verwendung eines Schlüssels in einen Schlüsseltext umzuwandeln, so dass es nur bei Kenntnis des passenden Schlüssels möglich (im Sinne von durchführbar) ist, aus dem Schlüsseltext wieder den Klartext zu gewinnen.
ERP – Enterprise Ressource Planning ERP-Systeme sorgen für die unternehmensweite Ressourcen-Planung mit Hilfe von gezieltem Workflow-Management. ERP verbindet Back-Office-Systeme wie z.B. Produktions-, Finanz-, Personal-, Distributionssysteme usw.. Bekanntestes Beispiel für ein ERP-System ist die betriebswirtschaftliche Standard-Software SAP R/3.
Fingerprint Eine eindeutige Zahl zur Überprüfung des öffentlichen Schlüssels bei der asymmetrischen Verschlüsselung. Diese Zahl kann z.B. durch Berechnung mittels einer Hashfunktion erzeugt werden.
Firewall Schutzschild gegen den Zugriff unbefugter Dritter auf ein firmeneigenes Netzwerk (LAN). Die Notwendigkeit besteht bei Internet-Providern und bei Firmen, deren Mitarbeiter das Internet nutzen, während ihre Computer gleichzeitig intern vernetzt sind.
Flash Software der Firma Macromedia (http://www.macromedia.com), die sich besonders gut zur Erzeugung von Animationen eignet und zum Quasi-Standard geworden ist. Als Plug-in ist Flash in den neueren Browser-Versionen von Netscape und Microsoft integriert.
Flatrate Monatlicher Pauschalpreis, der alle Zugangs- und Traffic-Kosten fürs Internet abdeckt. Eine echte Flatrate enthält: 1. die Telefonkosten für die Einwahl und die Verbindung, unabhängig von ihrer Dauer, 2. die Kosten für die vom Provider bereit gestellte Bandbreite und alle hin- und hergeschickten Datenmengen. Die Preisstruktur ist die gleiche wie bei der Gebühr fürs Kabelfernsehen, die ebenfalls unabhängig von der tatsächlichen Nutzungsdauer zu entrichten ist. Von einer "unechten" Flatrate wird gesprochen, wenn mit der Pauschale nur die Providerkosten, nicht jedoch die Telefonkosten bezahlt sind.
FTP - File Transfer Protocol Protokoll zur Übertragung von Dateien zwischen Internet-Sites. FTP stellt eine besondere Form des Einloggens auf einem Server dar. Für den Zugang auf FTP-Server wird ein Passwort benötigt, das bei Unterstützung eines anonymen FTP die Email-Adresse ist oder nicht gefordert wird.
GIS (Geografisches Informationssystem) GIS ist ein Sammelbegriff für alle Systeme, die zur Erfassung, Analyse und Wiedergabe geographischer Daten dienen.
Hashfunktion Eine kryptographische Funktion, die aus einer beliebigen Information nach einem vorbestimmten Verfahren eine Prüfsumme (Hashwert) erzeugt, nennt man Einwegfunktion. Es gehört zu den Forderungen an diese Funktionen, dass aus einem einmal erzeugten Hashwert der ursprüngliche Text nicht wieder hergestellt werden kann. Eine solche Funktion verwandelt einen Klartext so, dass auch die kleinste Veränderung des ursprünglichen Textes zu einer anderen Prüfziffer führt. Die Hashfunktion wird vom Sender und Empfänger einer Nachricht bei der Erstellung und Verifikationen einer elektrischen Signatur verwendet. Gängige Hash-Algorithmen sind MD5, SHA-1.
HTML - HyperText Markup Language Die Inhalte der Web-Seiten werden durch Textdateien definiert, die unter Benutzung der Editiersprache HTML erstellt wurden. Mit Befehlen dieser Sprache (sogenannten HTML-Tags, die durch das W3-Konsortium standardisiert werden) werden Text und Grafiken so formatiert, wie sie auf der Web-Seite im Browser erscheinen sollen. Der Browser verwendet dazu das HTTP, mit dessen Hilfe das Programm die HTML-Befehle decodiert. HTML stellt keine Programmiersprache im eigentlichen Sinne dar, sondern dient nur zur Darstellung statischer Dokumente – diese werden vom Browser in ein visuelles Bild übersetzt.
HTTP - HypertText Transfer Protocol Client-Server-Protokoll, das speziell für das WWW zur schnellen Übertragung von Daten jedes Typs konzipiert wurde. Dieses Protokoll enthält Nachrichten, die vom Client zum Server und umgekehrt transferiert werden, um wichtige Informationen über die Übertragung auszutauschen. Es bietet auch die Möglichkeit der Zugriffskontrolle mittels Passwort. Mit Hilfe dieses Protokolls können Web-Browser HTML-Dokumente erkennen und ihre Inhalte darstellen.
Hypertext Jeder Text, der Verknüpfungen zu anderen Dokumenten enthält. Die Auswahl von vorgesehenen Wörtern oder Phrasen durch den Leser führt zur Darstellung eines neuen Dokuments.
Interaktives TV Fernsehen, das im Gegensatz zum Broadcast-TV einen Rückkanal hat: Via Settop-Box können die Zuschauer den Programmablauf steuern oder Programme ihrer Wahl anfordern.
Internet Ansammlung von miteinander verbundenen Netzwerken, die alle das TCP/IP-Protokoll benutzen. Das Internet ist das weltweit grösste Online-Informationssystem, ein Verbund von mehreren Millionen Computern. In der Gründungsphase des Internet (1969) stand zunächst die militärische, später die wissenschaftliche Nutzung im Vordergrund. Mittlerweile nutzen mehrere hundert Millionen Menschen die Services des Internet. Im Gegensatz zu kommerziellen Online-Diensten hat das Internet keinen offiziellen Betreiber. Das World Wide Web, das häufig mit dem Internet gleichgesetzt wird, ist nur eines von vielen Angeboten. Weitere wichtige Internet-Dienste sind: E-Mail, FTP, und IRC.
Intranet Ein privates Netzwerk innerhalb einer Firma oder Organisation, das nur für Mitarbeiter zugänglich ist. Ein Intranet kann vollständig vom Internet getrennt sein (LAN) oder mit Sicherheitsmaßnahmen (Firewalls) das Internet zum Verbindungsaufbau benutzen (WAN).
IP-Adresse Eine logische 32-Bit-Adresse, mit Hilfe derer ein TCP/IP-Host identifiziert wird. Jeder Rechner im Internet muß eine IP-Adresse besitzen. Die Adresse besteht aus 4 Nummernserien, wobei jede Nummer eine Zahl von 0 bis 255 sein kann. (z.B. 123.213.23.12).
IPSec Das IP-Security Protokoll (IPSec-Protokoll) ist ein Standardisierungsvorschlag der IETF, in dem Verfahren und Protokolle für einen Hersteller übergreifend sicheren und geschützten Datenaustausch mittels des IP-Protokolls festgelegt werden.
IRC - Internet Relay Chat Online-Diskussionsforum, das direkte getippte Gespräche zwischen den Teilnehmern ermöglicht.
ISDN - Integrated Services Digital Network Digitales Datenübertragungsformat für Telefonleitungen, das eine Bandbreite von 64 kbps bzw. 128 kbps bei Kanalbündelung ermöglicht.
ISS (Interactive Selling System) Interactive Selling Systeme werden insbesondere im Vertrieb eingesetzt. Sie bieten beispielsweise die Möglichkeit, dem Kunden verschiedene Waren innerhalb eines elektronischen Kataloges zu präsentieren. Interactive Selling Systeme werden immer mehr im Bereich des Internet-Handels eingesetzt.
Java Von Sun entwickelte Programmiersprache, deren Programme unabhängig vom Betriebssystem laufen können.
Java-Script Die Programmiersprache Java-Script ermöglicht eine bessere Ausnutzung der Browserfähigkeiten als HTML. Als Skript wird der Code bei der Ausführung des Programms interpretiert, und nicht compiliert. Java-Script reagiert z.B. auf Tastatureingaben, Mausklicks- und Bewegungen und erweitert die Möglichkeiten der Darstellung im Browser. Mit Java-Script lassen sich Fenster öffnen und schließen, Formulare auswerten, Browser-Einstellungen regulieren, Java-Applets laden und ausführen. Java-Script unterliegt im Vergleich zu Java starken Einschränkungen: Es lassen sich keine eigenständigen Grafiken generieren und keine Fenster-Bedienelemente nutzen.
Key Escrow Unter einem Key Escrow-Verfahren versteht man eine Verschlüsselung mit gleichzeitiger Hinterlegung des für diese Verschlüsselung eingesetzten Schlüssels, für strafrechtliche Belange. Die Hinterlegung des Schlüssels erfolgt bei einem oder mehreren Escrow-Agenten um, im Falle einer richterlichen Verfügungen, Behörden den Zugang zu verschlüsselten Daten zu ermöglichen.
Knowledge Management Im Mittelpunkt des Wissensmanagements steht die Erfassung, Verwaltung und Auswertung des gesamten im Unternehmen angesammelten Wissens.
Kryptographie Kryptographie ist die Wissenschaft zur Erforschung und Realisierung von Verfahren zur Verschlüsselung bzw. Entschlüsselung von Daten, bei denen entweder das Verschlüsselungsverfahren oder (bei Anwendung einheitlicher Schlüsselverfahren) die verwendeten Schlüsselbegriffe geheimgehalten werden.
Kryptologie Wissenschaft vom Verschlüsseln von Informationen.
LDAP LDAP (Lightweight Directory Access Protocoll) ist ein TCP/IP basiertes Directory-Zugangsprotokoll das sich im Internet und in Intranets als Standardlösung etabliert hat.
Listserver Programm, das Mailing-Listen verwaltet, indem es automatisch auf Anfragen per E-Mail antwortet und neue Nachrichten als Rundschreiben verteilt.
Login Name des Anwenders, der einen Zugang zu Passwort-geschützten Daten besitzt.
Mailing List Ein automatisiertes System, das beim Empfang einer eMail diese kopiert und an alle anderen Teilnehmer der Mailing List weiterleitet.
Man-in-the-Middle Angriff Dieser Angriff basiert darauf, dass es einem Angreifer gelingt, den Kanal zur Kommunikation soweit unter Kontrolle zu bekommen, dass die Abgehörten nicht feststellen können, ob sie tatsächlich miteinander oder mit dem Angreifer kommunizieren. Eine Abwehr dieses Angriffes ist nur möglich, indem Kanäle benutzt werden, über die der Angreifer keine Kontrolle hat. Über diesen Kanal könnte dann ein gemeinsames Geheimnis ausgetauscht werden, welches zur Identifikation des richtigen Partners benutzt werden kann.
M-Commerce Der Mobile Commerce wird über Handys und Handhelds abgewickelt. Auguren prognostizieren, dass er in Europa schon in den nächsten Jahren zu höheren Umsätzen führen wird als der E-Commerce.
Medien-Konvergenz Der Begriff Medien-Konvergenz steht für die Möglichkeit, einzelne Medien der Informationstechnologie und Telekommunikation zu einer digitalen Kommunikationslösung zu verschmelzen. Fernsehzuschauer erleben beispielsweise Shows, die zeitgleich im Internet stattfinden und an denen sie per Handy teilnehmen können – TV wird zur Internet-Plattform. In Zukunft wird die Konvergenz vielfältige Ausprägungen haben.
Micropayments Kleinstbeträge (z. B. bis 10 DM), mit denen im Internet Dienstleistungen oder Waren erworben werden können.
MIS (Management Informations Systeme) Management Informationssysteme sind Systeme die dem Management eines Unternehmens den Zugriff auf bzw. die Analyse von Unternehmensdaten ermöglichen. Entscheidungsrelevante Informationen in Form dieser Berichtssysteme dienen als Grundlage für Managemententscheidungen.
Modem - MOdulator, DEModulator Hardwarekomponente, die einen Computer mit einer Telefonleitung verbindet.
MP3 Datenformat von MPEG, Audio Layer 3, ein Verfahren zur Kompression von Audiosignalen. Layer 3 reduziert die Datenmenge auf ein Zwölftel, indem es die Signale weglässt, die das menschliche Ohr ohnehin nicht hört. Aufgrund ihrer geringen Größe können MP3-Dateien leicht über das Internet verschickt werden. Hat eine Kontroverse über das illegale Kopieren Copyright-geschützter Songs ausgelöst.
Netzwerk Verbindung zwischen mehreren Computern.
OCSP OCSP (online certificate status protocol) ist ein Anwendungsprotokoll zur Bestimmung des aktuellen Gültigkeitszustandes eines Zertifikates (vgl. Verzeichnisdienst)
ODBC – Open Database Connectivity Offene Datenbankverbindung. Standardisierte Methode, die den Zugriff auf Datenbanken erlaubt, ohne dabei zu berücksichtigen, aus welchem Programm oder von welchem Betriebssystem aus der Zugriff erfolgt. ODBC beruht auf einer Spezifikation, die von der SQL-Access-Group unter der Federführung von Microsoft ins Leben gerufen wurde.
One-to-One-Marketing (Eins-zu-Eins-Marketing) Jedem Kunden sein individuelles Produkt – dies hat sich das One-to-One-Marketing auf die Fahnen geschrieben. Es versucht, jeden Kunden persönlich anzusprechen und seine ureigenen Wünsche zu erfüllen. Das Internet eignet sich dazu besonders, da sich mit seiner Hilfe interaktive Kundendatenbanken aufbauen lassen. Gegensatz: Marketing, das ein Produkt oder eine Dienstleistung an viele Kunden verkaufen will.
Paket Alle im Internet verschickten Daten werden in Pakete aufgeteilt. Jedes Paket besitzt eine durch das Protokoll festelegte Struktur aus IP-Header mit Datensegment, Quell-/Zieladresse, Router-Informationen und weiteren für den Transport notwendigen Informationen.
Passwort Zugriffscode, der Zugang zu einem gesicherten System ermöglicht. Jeder erlaubte Anwender erhält einen Namen (Login) zur Identifikation und ein zugehöriges Passwort.
Peer-to-Peer Peer-to-Peer Networking (P2P) ist die technologische Weiterentwicklung mächtiger Netzwerke, die auf einer leistungsstarken, verteilten Computing-Infrastruktur aufbauen. Statt Downloads über einen zentralen Server wird in einem P2P-Netzwerk jeder Rechner zu Client und Server sowie zu Informationsträger und –vermittler zugleich. Daraus können in kurzer Zeit globale digitale Nervensysteme mit verteilter Intelligenz entstehen. Prominentestes Beispiel bisher war die Musik-Tauschbörse Napster.
Permission Marketing Hier fragt der Marketer den User um Erlaubnis (engl. Permission), ob er ihm per E-Mail Werbung oder Informationen zuschicken darf. Ziel sind auf den einzelnen User zugeschnittene Botschaften, die diesen tatsächlich interessieren. Dazu liefert der User dem Werbungtreibenden oder dem Dienstleister persönliche Informationen. Der Todfeind des Permission Marketing ist der Spam.
Personalisierung Personalisierung beschreibt den Prozess der Erfassung von individualisierten Personendaten. Diese können z.B. Transaktions-Daten (Kaufhistorie, Benutzerverhalten auf dem Website, etc.), psychographische oder soziodemographische Informationen sein. Zwei wesentliche Elemente von Systemen zur Personalisierung sind Rules-Engines und Data-Mining-Systeme. Die Analyse von Benutzerdaten mittels Data-Mining-Systemen ermöglicht die Individualisierung bzw. das Customizing von Inhalten für den Benutzer. Eng verbunden mit Personalisierung ist der Begriff Mass-Customization, der jedoch nicht nur das Massschneidern von Web-Inhalten, sondern auch von Produkten und Services berücksichtigt.
Plug-In Eine Software-Komponente, die einem Programm zusätzliche Funktionalität verleiht. Z.B. Netscape und Adobe Photoshop arbeiten mit Importfiltern als Plug-Ins.
Pretty-Good-Privacy Pretty Good Privacy (PGP) ist ein zum sicheren Austausch von Emails und Dateien entwickeltes Verfahren, bei dem die öffentlichen Schlüssel nicht durch einen Zertifizierungsdiensteanbieter zertifiziert sondern lediglich in einem sogenannten Web of Trust ausgetauscht werden.
Proprietär (einem Eigentümer gehörend) Kommerzielle Online-Dienste, die die Teilnahme nur mit Benutzung einer eigens für den Dienst entwickelten Software und gegen Entrichtung von Gebühren erlauben.
Protokoll Vereinbarung eines Datentransport-Formats (enthält Quell-/Zieladresse, Lebensdauer, Route, Paketlänge, Kennung von Paketanfang und -ende, Format der Datenkompression, Paket-anzahl usw.). System von Regeln, das die Datenübertragung steuert und so überhaupt erst ermöglicht. Das Internet basiert auf mehreren Protokollen (etwa FTP, HTTP, TCP/IP).
Prüfsumme (Hash) Die Prüfziffer ist das Ergebnis einer Hashfunktion und stellt die stark komprimierte Zusammenfassung von Eingabeinformationen dar. Mit Hilfe einer Prüfziffer kann ein elektronisches Dokument eindeutig identifiziert werden.
Public Key Infrastruktur (PKI) Die benötigte Infrastruktur, um das Public-Key-Verfahren nützen zu können. Sie besteht aus Client- Komponenten für das digitale Signieren, die Ver- und Entschlüsselung und einer zentralen Verwaltung (CA) der Public Keys. Weiter Infos unter: www.pki-page.org
Public Key Kryptographie Bei der Public Key Kryptographie kommen für die Verschlüsselung und für die Entschlüsselung unterschiedliche Schlüssel zum Einsatz. Die beiden Schlüssel werden als Paar genutzt. Ein Schlüssel dieses Paares muss geheim gehalten werden und wird daher als privater Schlüssel bezeichnet. Der andere Schlüsel, der nicht geheimgehalten werden muss, wird auch öffentlicher Schlüssel genannt. Aufgrund der Ungleichheit der Schlüssel wird dieses Verfahren auch als asymmetrische Verschlüsselung bezeichnet.
Quellcode Vom Programmierer direkt im Texteditor erstellte, nicht direkt ausführbare Form eines Programms.
Real Time Marketing Real-Time-Marketing beschreibt die unmittelbare Umsetzung von interaktiven Marketing-Massnahmen, welche eine Datenauswertung in Echtzeit ermöglichen. Siehe Interaktives Marketing und Personalisierung.
Relationale Datenbank Datenbank, die Informationen in Form von Tabellen (d.h. Spalten und Zeilen) speichert. Unter Suche versteht man in diesen Datenbanken die Benutzung von Spalten einer Tabelle zum Auffinden von Inhalten in anderen Tabellen.
Router Rechner, der die Brücke zwischen unterschiedlichen Netzwerken darstellt und die Weiterleitung von Paketen an den nächsten Rechner steuert. Router entscheiden über die Wege von Paketen und optimieren diese automatisch.
Server (von „to serve“ (dienen, jemanden versorgen Ein Server ist ein zentraler Rechner, der Dienste im Netzwerk anbietet. Auf dem Server ist das Netzwerk-Betriebssystem installiert. Im WWW läuft auf dem Rechner ein Server-Programm, das auf das HTTP-Protokoll bei Anfragen nach Web-Seiten reagiert. Ein Server kann aus einem Rechner mit zugehörigem Betriebssystem und einem Dienstprogramm bestehen. Gleichermassen kann aber auch nur ein Programm gemeint sein, das einen bestimmten Dienst wie einen Domain-Name-Service (DNS) oder Web-Service bereitstellt. Es bestehen unterschiedliche Server-Klassen mit spezifischen Anforderungen. "Server-Klasse" bezieht sich in diesem Kontext nicht auf die Größe des Servers - Workgroup- oder Enterprise-Server - sondern ausschliesslich auf die Aufgabengebiete, welche abzudecken sind. Bei einer Klassifizierung nach dem Einsatzbereich ergeben sich sechs verschiedene Server-Klassen mit jeweils eigenem Anforderungsprofil: Ein File-Server stellt seinen Client Dateien und Platz auf dem Dateisystem bereit. Zusätzlich übernimmt er die Sicherung der Benutzerdateien. Ein Application-Server ermöglicht den Anwendern den Zugriff auf ein oder mehrere Anwendungsprogramme. Auf einem Datenbank-Server läuft eine mehr oder weniger grosse Datenbank. Die Aufgabe des Servers ist die Verwaltung und Organisation der Daten, die schnelle Suche, das Einfügen und das Sortieren von Datensätzen. Ein Compute-Server bietet möglichst viel Rechenleistung. Typische Beispiele für Compute-Server sind Supercomputer z.B. in Kernforschungsanstalten. Ein Internet-Server stellt Internet- und Intranet-Dienste bereit. Typische Dienste umfassen das World Wide Web, den Domain Name-Service, FTP sowie E-Mail.
(Streaming-) Media-Server stellen Multimedia-Daten (z.B. Audio- und Video-Clips) in Echtzeit und höchster Servicequalität zur Verfügung.
Sitemap Übersicht zu den Angeboten auf den Seiten einer Webpräsenz.
Smartcards Plastikkarten, die mit einem aufgesetzten elektronischen Kryptoprozessor und einem Speicher-Chip versehen sind. Damit sind die Smartcards in der Lage, Daten auf der Karte zu speichern und einfache Programme auszuführen. Smartcards garantieren eine sehr sichere Authentisierung von Anwendern.
SQL (Structured Query Language) Abfragesprache für Datenbanksysteme, bei der komplexe Datenbankmanipulationen unabhängig vom Dateninhalt durch einfache Schlüsselworte möglich sind.
SSL - Secure Socket Layer Protokoll, das die sichere Übertragung zwischen Server und Browser gewährleistet.
Streaming Simultane Übertragung eines Datenstroms, z. B. für Videos. Erfordert hohe Bandbreiten.
Targeting Targeting ist die Bezeichnung für eine speziell zielgruppenorientierte Werbung. Zielsetzung dieser Werbung ist es u.a., die Adressaten des Targeting möglichst genau auf die relevante und gewünschte Zielgruppe des zu bewerbenen Produkts einzugrenzen, damit die Wirkung der Werbung optimiert und ein Streuverlust minimiert werden kann. Die vorgesehene Marketing-Zielgruppe für ein bestimmtes Produkt kann beispielsweise mit Hilfe eines Data-Mining Systems herausgefiltert werden.
TCP/IP - Transmission Control Protocol/Internet Pr Internet-Protokoll. Der Nutzdatenstrom wird in einzelne Pakete zerlegt, die unabhängig voneinander sofort über das Netz zu ihrem Empfänger übertragen werden. Der Transport dauert üblicherweise zwischen 1/1000 und 1/2 Sekunde und erlaubt daher eine interaktive Nutzung des Netzes. Fast alle Applikationen nutzen diese interaktive Natur des Netzes, um zumindest Statusinformationen oder Bestätigungen für die ausgelösten Aktionen zu erhalten.
Templates Mustervorlagen für ein Dokument, die wesentliche Layoutelemente enthalten, sozusagen ein Layout-Skelett, das der Anwender jeweils mit neuen Inhalten füllt.
UMTS (Universal Mobile Telephone System) Europäischer Mobilfunk-Standard, der GSM ablösen soll. Voraussichtlich ab 2002 verfügbar. Die Datenrate liegt maximal bei 2 Megabits pro Sekunde.
UNIX Betriebssystem mit integriertem TCP/IP, das für gleichzeitige Benutzung durch mehrere Personen konzipiert wurde. Es ist das gebräuchlichste Betriebssystem für Server im Internet.
URL - Uniform Resource Locator Standard zur Adressierung beliebiger Quellen im Internet, die Teil des WWW sind, z.B. www.sawi.com.
Usability (Tauglichkeit) Je mehr ein Produkt den Bedürfnissen seines Nutzers entgegenkommt, desto größer ist seine Usability. Für das Website-Design bedeutet dies beispielsweise, Seiten ins Netz zu stellen, die sich schnell aufbauen, übersichtlich und einfach zu navigieren sind.
Vertikale Sites Webpräsenzen, die auf ein spezielles Publikum zielen. Dabei kann es sich um themenspezifische Sites (z. B. Unterhaltung) handeln oder um Sites, die eine bestimmte demographische Zielgruppe ansprechen. Gegensatz: horizontale Sites.
Viral Marketing Der Begriff "Viral" stammt ursprünglich von dem Wort "Virus" und bedeutet eine virus- also infektionsartige und somit unkontrollierte Verbreitung einer Produkt- bzw. Dienstleistungsinformation von Internet-User zu Internet-User. Diese Informations- und dadurch auch Einflussverbreitung steigt überpropotional schnell an. Als ein Instrument des Viral Marketing können u.a. Erinnerungsdienste angesehen werden.
VoIP Voice over IP Telefonieren via Internet und andere Netze, die mit dem IP-Standard arbeiten.
VPN – Virtual Private Network Virtuelle private Netzwerke haben sich einen festen Platz in der Infrastruktur von Unternehmens-Netzwerken erarbeitet: Eine (firmen-)interne Datenübertragung wird dabei über ein bestehendes, öffentliches Netzwerk abgewickelt die Datenpakete werden dabei verschlüsselt übertragen. Die Schlüsselpaare sind nur dem Absender und dem Empfänger bekannt. Die verschlüsselten Datenpakete werden in der Regel in TCP/IP-Pakete verpackt.
Workflow Management Systeme Ein System, welches mittels Software und Workflow-Instrumenten (Engines) Workflows definiert, erzeugt und deren Ausführung verwaltet. Das System interpretiert Prozessdefinitionen, kommuniziert mit denTeilnehmern und ruft andere Applikationen auf.
WWW - World Wide Web Gesamtheit aller Hypertext-Server (HTTP-Server), die Daten in Form von Text, Grafiken, Sound uvm. für den Zugriff über HTTP, FTP usw. zur Verfügung stellen.
XML (eXtensible Markup Language) Ergänzung zu HTML und sein Nachfolger. Ermöglicht die Trennung von Inhalt einerseits sowie Formatierungen und Layout andererseits. Der Begriff "eXtensible Markup Language" definiert eine Programmierprache, die zur Erschaffung von sogenannten Auszeichnungssprachen angewendet wird. XML kann somit als "Kern" einer Reihe von Anwendungen bezeichnet werden, die eine Integration von Daten untereinander ermöglichen. Es stellt eine Weiterentwicklung der bereits bekannten Seitenbeschreibungssprache HTML für Darstellungen von Seiten im Web dar. Jedoch kann ein XML-Objekt im Gegensatz zu HTML-Objekten erkennen, was es inhaltlich darstellt. Dabei werden Inhalt und Formatierung voneinander getrennt. Für die Dechiffrierung entsteht so der Vorteil, dass hierfür kein externes Programm mehr benötigt wird.
Zertifikat Eine Art "elektronischer Personalausweis", der Name und Public Key eines Benutzers enthält. Das Zertifikat garantiert, dass der Public Key tatsächlich einem bestimmten Benutzer gehört.
Zertifizierung Unter Zertifizierung versteht man den Prozess der eindeutigen Zuordnung eines öffentlichen Schlüssels zu einer Entität, z.B. einer natürlichen Person. Dazu gehören die eindeutige Identifizierung dieser Entität und der Nachweis über den Besitz eines privaten Schlüssels. |
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